Hast du auch manchmal Phasen, in denen dein Zeitplan überquillt und du zu gar nichts kommst?

Das sind meist die Tage und Wochen, in denen ein neuer Artikel dann doch ausfällt, dein Newsletter aufgeschoben oder vertagt wird und Social Media Kanäle leiden.

Das muss gar nicht sein.

Oftmals unterschätzen wir, wie viele Inhalte wir bereits angesammelt haben und wie viel du davon in anderer Form wiederverwenden kannst.

Ja richtig! Recycle doch einfach mal was du bereits hast, anstatt ununterbrochen 100% neue Inhalte zu entwerfen.

Wie? Hier mal ein paar Ideen…

 

Aktualisiere einen bestehenden, beliebten Artikel und veröffentliche ihn neu

 

Manche Themen werden besonders heftig diskutiert. Nutz das für dich!

Nimm dir einen Artikel mit besonders vielen Kommentaren und erstelle ein Update, in welchem du die wertvollen Tipps und Anmerkungen der Kommentare einbaust.

So erstellst du neue Inhalte und machst dich sogar bei deinen Lesern beliebt, weil sie erkennen, dass du sie wahrnimmst und ihre Kommentare schätzt.

 

Erstelle aus einem bestehenden Artikel eine Infografik

 

Mit infogr.am kannst du einfach und schnell aus guten Artikeln eine Infografik erstellen.

Leser lieben Abwechslung: Sie mögen Bilder, Videos, Audios, Texte, Zitate… je mehr Abwechslung du bietest, desto besser.

Gleichzeitig hilfst du dir selbst wenn du einen bestehenden Artikel in eine Infografik umbaust und so auch viel leichter auf verschiedenen Social Media Kanälen sichtbar darstellen kannst.

Infografiken sind Magnete – nutze sie!

 

Erstelle einen Round-Up Post deiner Artikel zu einem bestimmten Thema

 

Du hast eine Artikel-Serie auf deinem Blog?

Wunderbar!

Erstell einen Artikel in dem du kurz und knapp die einzelnen Artikel beschreibst und darauf verlinkst.

So erhalten deine Leser einen tollen Überblick, du hilfst deinem Onsite-SEO durch viele Inbound-Links und hältst deine Leser länger auf deiner Seite.

Ohne großartigen Mehraufwand.

Wie viele Fliegen sind das noch einmal mit einer Klappe?!

 

Erstelle eine Liste und verlinke bestehende Inhalte

 

Du hast einen Reiseblog und viele verschiedene Artikel zum Thema Reisevorbereitung?

Oder schon mehrere Artikel auf deinem Fotoblog über verschiedene Lichtsituationen geschrieben?

Einen Foodblog mit verschiedenen vegetarischen Gerichten?

Perfekt!

Erstell einen knackigen Artikel mit den gesammelten Links:

Einen Menu-Artikel mit Verweisen auf Vor-, Haupt und Nachspeise.

Eine Checkliste für die Vorbereitung auf eine lange Reise.

Oder eine Anleitung wie du mit den einzelnen Artikeln vom Amateur zum Profifotografen wächst.

Sei kreativ und stell verschiedene Artikel unter einem Thema zusammen!

 

Veröffentliche eine Top 10 Liste deiner beliebtesten Artikel

 

Das ist besonders einfach:

Schau entweder in deinen WordPress Statistiken vom Jetpack PlugIn (vorausgesetzt du hast es schon vor einer Weile installiert) oder in deinen Google Analytics Statistiken nach und such die zehn meist gelesenen Artikel heraus.

Alternativ kannst du auch die Artikel auswählen, die am meisten diskutiert wurden.

Beide Strategien sorgen dafür, dass du deine Leser zurück auf deinen besten (bestehenden) Inhalte leitest und sie wahrscheinlich so sogar eine ganze Weile gut beschäftigt auf deiner Seite halten kannst.

 

Nutze Artikelinhalte für deinen Newsletter

 

Gerade am Anfang drückst du dich vermutlich besonders vor dem Newsletter. Du weiß nicht, was du darin schreiben sollst und scheust dich damit anzufangen.

Nutz doch einfach Teile deiner frisch veröffentlichten Artikel und erweitere sie um unveröffentlichte, am besten sehr persönliche Details.

Ergänze sie hier und da und schon hast du einen recycelten Text als Newsletter umfunktioniert.

Deine Leser werden sich über die kleinen Einblicke und Bonus-Inhalte freuen!

 

Erstell einen FAQ-Artikel

 

Wenn du an den Punkt gelangst, an dem du regelmäßig E-Mails und Kommentare mit Leserfragen erhältst (und sie hoffentlich auch ausführlich und übermäßig hilfsbereit beantwortest) wird es auch Zeit, diese Inhalte zu sammeln.

Merke dir, welche Fragen regelmäßig kommen, sammele sie gemeinsam mit deinen liebevoll zusammengestellten Antworten in einem Dokument und veröffentliche sie, sobald sie genug für die Länge eines Artikel hergeben.

Frag in den Kommentaren nach weiteren offen gebliebenen Punkten und erweitere diesen Artikel regelmäßig.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass, wenn eine Frage häufiger bei dir landet, es mehr als nur diese zwei bis drei Leser gibt, die die gleiche Frage haben und sich bloß nicht trauen oder bemühen sie dir zu stellen.

 

Nutze deine beantworteten E-Mails als neue Inhalte

 

Manche Fragen hast du extrem ausführlich beantwortet?

Dann beginn doch eine Artikelserie nach dem Motto „Frag mich!“ und pack diese Fragen und deine ausgiebige Antwort hinein.

Dabei gehst du also noch weiter als bei einem FAQ-Artikel und nutzt eine komplett bestehende E-Mail als neuen Artikelinhalt.

Einfacher geht es doch kaum noch…

 

Schneide Zitate deiner Artikel aus und poste sie auf deinen Social Media Kanälen

 

Immer wieder frische Texte für deine Social Media Kanäle zu sammeln ist mühsam.

Deshalb nimm doch einfach Zitate einzelner Artikel und poste sie mit seinem Link auf Twitter.

Oder nimm ganze Absätze und veröffentliche sie ebenfalls mit dem Artikel-Link auf Facebook.

Facebook liebt Storytelling und ist auch nicht begrenzt auf 140 Zeichen. Nutz das zu deinem Vorteil.

Wozu mühsam neue Texte entwerfen, wenn du dir doch schon im Artikel die Mühe gemacht hast, deinen Leser zu fesseln.

Nutz das um ihn oder sie süchtig nach mehr zu machen!

 

Transkribiere deine bestehenden Videoinhalte oder erstelle ein Video statt einen Artikel

 

Wenn du regelmäßig Video-Inhalte erstellst, kannst du leicht auch daraus Artikel erstellen.

Schreib die Tipps und Ratschläge, die du im Artikel beschreibst nieder und veröffentliche das Video eingebunden in einem Artikel.

Mit mindestens 300 Wörtern hast du so für Google einen relevanten Inhalt neu erschaffen ohne tatsächlich neue Texte entwickeln zu müssen.

Wenn du bloß andeutest, was im Video vorkommt oder erklärt wird, hast du sogar deine Leser neugierig gemacht und sie durch das Video, das sie sich nun unbedingt anschauen müssen, länger auf deiner Seite gehalten…

 

Nutze deine Notizen eines Events für deinen nächsten Blogartikel

 

Gehst du auf Konferenzen? Events oder Treffen zu deinem Blogthema?

Dann mach dir dort Notizen und schreib darüber.

Sie sind vielleicht nützlich für Leser, die nicht zu diesem Event gehen konnten.

Lass dich allerdings nicht zu zwei Dingen hinreißen:

Zum einen solltest du nicht über Events schreiben, die mit deinem Blogthema nichts zu tun haben.

Ja, es mag vielleicht interessant sein – aber bedenke, dass es sehr wahrscheinlich nur für einen kleinen Teil deiner Leser interessant ist.

Ist es also wirklich nützlich, einen Artikel über ein Event zu schreiben, für den sich dann nur 20-30% deiner Leser interessieren?

Zum Anderen solltest du dich nicht verleiten lassen für andere Blogger über ein Blogger-Event zu schreiben, sollte dein Blogthema nicht „Bloggen“ sein.

Auch hier schreibst du wieder für die kleine Interessengruppe Blogger, die allerdings die allgemeinen Leser deines Blogs ausschließt.

Überleg dir also, was dir dabei wichtiger ist. Für deine Leser zu schreiben und ihnen einen Artikel mit Mehrwert zu bieten, oder einer Handvoll Blogger-Kollegen…

 

Verbinde bestehende Artikel zu einem eBook

 

Nein, das ist nicht geschummelt, solange du die Inhalte mit neuen Informationen anreicherst oder als Freebie herausgibst.

Viele deiner begeisterten Leser möchten gerne Inhalte schön zusammengepackt auf ihrem eBook-Reader lesen oder zu einem bestimmten Thema mehr erfahren.

Noch dazu ist es ab einer gewissen Anzahl von Artikeln auf dem Blog fast unmöglich, dass wirklich alle Leser all deine Inhalte kennen.

Also nutz deine bestehenden Inhalte, ergänze sie, aktualisiere sie, gib ihnen eine persönliche Note und veröffentliche sie als eBook.

Viele erfolgreiche Blogger machen das und ihre Leser sind begeistert!

 

Du siehst also, es geht beim Bloggen lernen gar nicht darum ständig neue Inhalte zu produzieren, sondern auch darum, kreativ mit den Existierenden umzugehen.

Natürlich gilt das nicht, wenn du erst 10 oder 20 Artikel auf deinem Blog veröffentlicht hast, aber wenn du bereits einige Monate regelmäßig Inhalte produziert hast, kannst du so auch gut mal eine Durststrecke überwinden ohne nachzulassen.

 

Welche Ideen hast du noch Zeit beim Bloggen zu sparen?