Bloganbieter gibt es zahlreiche!

Wenn du gerade dabei bist, deinen Blog zu starten, kann dich die Auswahl schnell ausbremsen.

Dabei solltest du dich nicht zulange mit dem Analysieren der Optionen blockieren, denn wichtig ist, dass du loslegst!

Um dir den Start zu erleichtern haben wir hier die wichtigsten Anbieter einmal unter die Lupe genommen:

 

WORDPRESS.ORG

Wir setzen im Blog Camp Onlinekurs voll auf WordPress.org. WordPress hat sich nahezu zum Standard für Blogs und Webseiten entwickelt. Vor allem die riesige Freiheit in der Gestaltung und Erweiterung machen jedes Projekt mit WordPress realisierbar. Um loszulegen musst du zunächst mal Webspace und die Domain mit deinem Wunschnamen kaufen.

Hier gibt es zahlreiche Anbieter auf dem Markt. Wir empfehlen dir zum Beispiel All-Inkl. Die Inhalte werden in einer SQL-Datenbank auf deinem Server/Host gespeichert und für die Optik kann man Themes/Templates selbst gestalten oder eines der unzähligen Themes nutzen. Hier kann die Wahl des richtigen Themes schwer fallen aber auch hier gibt es Entscheidungshilfen. Die Software ist auch für Einsteiger einfach zu bedienen und die riesige Community hilft bei jedem Problem weiter.

Pro und Kontra

+ Volle Kontrolle über Funktionen und Aussehen

+ unzählige Themes und die Möglichkeit selbst Themes zu gestalten und anzupassen.

+ unlimitierte Installation von Plugins

+ einfach zu bedienen

+ riesige, sehr aktive Community

+ ständig neue Features und Themes

– ein bisschen technisches Verständnis zur Installation auf dem eigenem Server ist erforderlich

– du bist selbst verantwortlich für Software-Updates, Backups und Spamschutz

– Kosten für Hosting

 

WORDPRESS.COM

Wenn du dich für WordPress.com als Bloganbieter entscheidest kannst du nach wenigen Klicks loslegen. Du musst dich nicht mit Serverkonfigurationen, Webhosting und Design auskennen – unter WordPress.com wird dein Blog gehostet, du bekommst eine eigene URL in der Form blogname.wordpress.com und 3GB Webspace.

Sicherheitsupdates, Backup, Spamschutz etc. werden auch vom Anbieter übernommen. Allerdings sind die Auswahl an Themes und Plugins im Gegensatz zu einer selbst gehosteten WordPress Seite eingeschränkt und Erweiterungen kaum möglich. Auch Themeanpassungen kannst du nur sehr beschränkt vornehmen.

Gerade der Verzicht auf supernützliche Plugins  sollte gut überlegt sein und ist für uns ein klarer Nachteil.

Pro und Kontra

+ sehr einfach einzurichten

+ kostenlos

+ du musst dich nicht um Spamschutz, Updates und Backups kümmern

+ Zugriff auf die Community

– du kannst keine eigenen Themes verwenden oder abändern

– es können keine Plugins hochgeladen werden

 

BLOGGER VON GOOGLE

Mit der Übernahme von Blogger ist auch Google unter die Bloganbieter gegangen. Mit deiner Google Mail Adresse hast du automatisch auch einen kostenlosen Blogger-Account. Der Administrationsbereich ist sehr übersichtlich und das eigene Blog lässt sich auch gänzlich ohne HTML und Webdesign Kenntnisse gestalten und anpassen.

Die Beiträge erreichen ein breites Publikum, da Blogger Blogs von Google in den Suchergebnissen weiter oben gelistet werden. Trotz der übersichtlichen Navigation braucht es dafür aber einige Zeit alles entsprechend anzupassen und einzurichten.

Es finden sich bisher nur wenige deutschsprachige Blogs bei blogger und auch die Community ist hauptsächlich englischsprachig.

Pro und Kontra

+ umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten

+ gute Platzierung bei Google

+ kostenlos mit jedem Google Mail Account

– kaum deutschsprachige Community

– eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten

 

TUMBLR

Tumblr ist als Bloganbieter vor allem bei sehr jungen Usern beliebt. Das sogenannten „tumbleblogging“ bedeutet dass man vor allem mediale, kurze Inhalte bloggt wobei auch vor allem das Rebloggen im Vordergrund steht. Man kann Tumblr also als Mischung aus Blog und sozialem Netzwerk sehen, irgendwas zwischen Twitter und Pinterest.

Die Anmeldung ist einfach und mit wenigen Klicks erledigt, es stehen kostenlose Templates zur Verfügung und vor allem das Einfügen von Grafiken, Audio und Video ist ein Kinderspiel.

Zusammengefasst ist es für ein Entertainment Blog eine einfach einzurichtende und interessante Option, jedoch nicht geeignet für ein professionelles Blog oder um über Themen umfassend zu berichten.

Pro und Kontra

+ in wenigen Clicks eingerichtet

+ kostenlos

+ einfaches Teilen von Grafiken, Gifs und Videos

– kaum individuelle Anpassungen möglich

– nicht geeignet für umfassende Beiträge/Texte

 

JIMDO

Jimdo bietet in seinem Homepage-Baukasten auch eine Blogoption an. In der kostenlosen Variante erhältst du eine Subdomain, deinname.jimdo.com und 500 MB Speicherplatz, für das Betreiben eines Blogs solltest du also schon die Pro Version für 60€ im Jahr wählen mit der du eine Domain, Statistiken und einige Erweiterungsmöglichkeiten erhältst.

Die Gestaltung und Benutzung ist sehr einfach, alles geschieht nach einem Baukastensystem mit dem auch Anfänger sich mit wenigen Klicks ihre Homepage oder ihr Blog zusammenstellen. Die Blogfunktion ist dabei eher eine Zusatzoption/Ergänzung zum CMS bietet aber alle Grundfunktionen die man braucht um zu bloggen.

Pro und Kontra

+ einfache Einrichtung

+ Baukastensystem erfordert keine Grafik oder HTML Kenntnisse

– wenig Funktionen und Erweiterungen

 

BLOGG.DE

Der Bloganbieter Blogg.de setzt auch auf WordPress. Hier erhältst du kostenloses WordPress Hosting und musst dich nicht um Installation und Updates kümmern. Allerdings hast du in der kostenlosen Variante nur 300MB Speicherplatz für deine Bilder, deine URL ist in der Form: http://benutzername.blogg.de, eine eigene URL ist auf Anfrage gegen Zahlung erhältlich.

Die Auswahl der Themes ist im Vergleich zu einer selbstgehosteten Seite etwas eingeschränkt. Dafür bietet blogg.de eine riesige Community und viele Möglichkeiten deine Inhalte zu bewerben und je aktiver du in der Community bist, desto mehr Aufmerksamkeit bekommst du auch für dein Blog. Die Anmeldung und Einrichtung ist auch für Anfänger kein Problem.

Pro und Kontra

+ WordPress Installation

+ kostenloses Hosting

+ Updates, Backup und Spamschutz inklusive

– werbefreie URL nur gegen Aufpreis

– eingeschränkte Designauswahl

 

BLOG.DE

Die kostenlosen Blogs bei blog.de bieten10 MegaByte Speicherplatz und einen, vor allem in der Gestaltung eingeschränktem Funktionsumfang. Die Pro-Blogs sind für 39,99 Euro im Jahr zu haben, dafür sind diese dann auch werbefrei, du kannst Werbemittel nutzen.

Der Speicherplatz vom 1GB erweitert sich nach 2 Jahren auf bis zu 3GB und du kannst 10 Blogs mit einer unbegrenzten Anzahl an Co-Autoren anlegen. Auch in der Pro Version ist jedoch die Auswahl an Designs auf 50 beschränkt. Updates und Anpassungen werden vom Anbieter übernommen.

Das Redaktionssystem ist gut zu bedienen und die Plattform bietet viele interessante Communityfunktionen.

Pro und Kontra

+ gute Benutzerführung

+ einfach zu bedienenes Redaktionssystem

+ ansprechende Optik

– eingeschränkte Designauswahl

– kaum Erweiterungen möglich

 

Fazit:

Alle Bloganbieter haben ihre Vor- und Nachteile. Wer erstmal das bloggen ausprobieren möchte und es vor allem als Hobby nutzen will um seine Urlaubsfotos zu zeigen oder über seine Freizeit zu berichten, ist sicher mit einem Freehost gut bedient.

Sobald du jedoch etwas ambitionierter an die Sache gehst und dein Blog auch zu Geld machen willst wirst du dir mehr Funktionen und Anpassungen wünschen.

Vor allem auch die eigene URL und die Möglichkeit dein Blog individuell anzupassen und zu erweitern machen für uns eine selbstgehostete WordPress Installation zum klaren Favoriten.

Webspace und Domain kosten im Endeffekt nicht mehr als die Premiumangebote anderer Anbieter und du bist in Gestaltung und Auswahl frei. WordPress ist schnell installiert und auch Anfänger bekommen die Einrichtung mit etwas Anleitung easy hin.

Im Blog Camp Onlinekurs führen wir dich durch die Installation. Wir begleiten dich: von der Idee und dem Konzept über die WordPress Installationen und nicht zuletzt wie du Geld mit deinem Blog verdienen kannst.

Worauf wartest du noch? Melde dich noch heute zum Onlinekurs an und lege los!

Welche Bloganbieter nutzt du? Mit welchen hast du gute Erfahrungen gemacht?