Stell dir folgendes Horror-Szenario vor:

Du optimierst deine Seite und plötzlich wird alles weiß. Deine Datenbank ist aus irgendeinem Grund zerstört, dein Theme komplett verrissen oder all deine Artikel gelöscht.

Was nun?

Na, für solche Situationen hast du ja deine Back-Ups. Oder??

Falls du dich an diesem Punkt nun windest und leichte Schweißausbrüche bekommst, wird es dringend Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Wir stellen dir heute ein paar Wege vor, wie du deinen Blog und seine Inhalte sichern kannst und damit einer Katastrophe entkommst…

 

Wie du deinen Blogger-Blog sicherst…

Vorab ein kurzer Einwurf zu den ersten beiden Punkten:

Wenn du professionell bloggen möchtest, solltest du so bald wie möglich auf Self-Hosting und wordpress.org wechseln.

(Warum wir das empfehlen und wie du einen Umzug leicht über die Bühne bringst, erklären wir auch ausführlich im Onlinekurs!)

 

So sicherst du ein Back-Up:

Geh in deinem Dashboard unter den Einstellungen auf „Andere“ und wähle dort den Export.

Um dein Theme oder Blog Design zu sichern, geh im Dashboard auf den „Template“-Button und klick dort „Backup/Restore“.

 

Wie du einen WordPress.com Blog sicherst…

Funktioniert ähnlich wie beim Blogger-Account: Wähle im Dashboard unter den Werkzeugen die „Export“-Funktion und du bekommst ein komplettes Paket deines Blogs.

Diese Funktion nutzt du übrigens auch, wenn du mit deinem Blog von WordPress.com auf WordPress.org wechseln möchtest…

 

Wie du einen WordPress.org Blog sicherst…

Hier wird es schon ein wenig aufwändiger und komplizierter.

Aber auch hier gibt es einfache Lösungen um deinen Blog zu sichern:

 

Mittels FTP und Datenbank-PlugIn sichern

Diese Option solltest du nur nutzen, wenn du ein FTP-Programm oder einen einfach zu nutzenden FTP-Zugang über deinen Hoster besitzt und dich mit einem von beidem auch auskennst.

Hierbei kannst du gravierende Fehler machen, also bei Unwissen, lieber eine andere Option wählen.

Falls du dich damit auskennst, kannst du all deine Daten des wp-content Ordners auf deinen PC transferieren und somit speichern. Das kann allerdings, je nach Größe deines Blogs, einige Zeit in Anspruch nehmen.

Danach solltest du das Datenbank-Back-Up-PlugIn „WordPress Database Plugin“ installieren und hiermit eine Sicherung deiner Datenbank durchführen.

 

Vorteile dieser Back-Up Art?

Du belastest keinen Server- oder Cloud-Speicher und hast alle Dateien bei dir, statt in einem externen Speicherort. Falls du dir also extrem Sorgen um Datenschutz machst, wäre das eine Möglichkeit. Allerdings auch eine, die ein wenig Ahnung bedarf.

 

Mittels BackUp-PlugIn und Dropbox sichern

Diese Methode empfehlen wir, auch wenn jede andere genauso legitim ist.

Aber bei dieser Version belastest du weder den Speicherplatz deines FTP-Servers, noch musst du dich außer bei der Einrichtung um irgendetwas kümmern. Es läuft komplett automatisch und du kannst ab dem Zeitpunkt der Einrichtung ruhig schlafen.

Sie setzt voraus, dass du das PlugIn BackWPup installiert hast.

Du findest es, wenn du es unter „BackWPup“ suchst ganz einfach.

blog erstellen anleitung backup plugin auswahl instal

Einmal installiert, geh im Dashboard unter dem nun entsanden Reiter BackWPUp auf „Neuer Auftrag“ und erstelle einen Back-Up Auftrag.

blog erstellen anleitung backup wordpress einstellungen

Solltest du für die ersten Schritte Hilfe benötigen, gibt es im PlugIn ausführliche Erklärungen und Anleitungen:

blog erstellen anleitung backup plugin einstellungen

Wenn du das getan hast, kannst du in seinen Einstellungen noch ein paar Feinheiten einrichten, wenn du das beim Erstellen nicht schon beachtet und eingerichtet hast.

Geh dazu in die Übersicht „Aufträge“ und klick unter deinem Auftrag auf „Bearbeiten“ (erscheint, wenn du mit der Maus darüberscrollst).

Zunächst kannst du hier auswählen, was du alles sichern möchtest, bei jedem Durchlauf:

blog erstellen anleitung backup plugin auswahl

Anschließend solltest du auswählen, in welchem Format du dein Back-Up speichern möchtest und wo es abgelegt werden soll.

Du kannst natürlich auch andere Optionen oder Clouds als die Dropbox wählen, aber denk bei der Größe je nach Blog daran, dass es per E-Mail zu groß sein könnte und per FTP deinen Server belastet.

Solltest du dich für die Dropbox entscheiden, wähle den Reiter „Dropbox“ aus um die beiden zu verbinden:

Das geht ganz simpel über den Button „Hole Auth-Code…“

blog erstellen anleitung backup plugin auswahl ganz genau

Er führt dich zur Dropbox und bittet dich mit einem Klick um Bestätigung…blog erstellen anleitung backup dropbox einstellungen…sodass du anschließend sofort den Code erhältst, den du mittels copy & paste…

 

blog erstellen anleitung backup dropbox anlegen code

…in deine Plugin-Einstellungen eingibst und nach dem Klicken auf „Speichern“ ganz unten…

blog erstellen anleitung backup plugin eingabe code

…die Verknüpfung aktivierst!

blog erstellen anleitung backup plugin auswah genau

Vergiss nicht im unteren Abschnitt einzutragen, wie viele „alte“ Back-Up-Dateien in der Dropbox belassen werden sollen. Sonst kann es sein, dass deine Dropbox bald überläuft.

Zuletzt solltest du dir überlegen, wie häufig du deinen Blog speicherst. Mindestens monatlich solltest du ein Back-Up durchführen, idealerweise vor jeder Aktualisierung von WordPress und/oder eines PlugIns.

Es kommt aber ganz darauf an, wie häufig du auf deinem Blog Artikel postest und wie sicher du gehen möchtest. Bleibt also völlig dir überlassen!

blog erstellen anleitung backup plugin auswahl einzeln

 

Weitere Back-Up PlugIns

Es gibt einige gute Plug-Ins zur Datensicherung, falls du also von den oberen Vorschlägen nicht überzeugt bist, kannst du dich hier noch weiter informieren:

 

Mittels WP Engine

Diese Möglichkeit steht dir natürlich auch frei:

Nutze den kostenpflichtigen Service von WP Engine und gib alles einfach ab.

Sie erstellen täglich ein Back-Up deiner kompletten Seite, Datenbanken und alles was dazu gehört und solltest du je in die Verlegenheit kommen, etwas zerstört zu haben, ist mit einem Klick die komplette Seite wieder hergestellt.

Wenn auch nicht kostengünstig, so ist diese Möglichkeit definitiv die eleganteste. Sebastian hostet alle seine Seiten übrigens auf WPEngine und ist sehr begeistert!

 

Mit dem Ende dieses Artikels gibt es nun für dich keine Ausreden mehr!

Wähle eine Option und leg sofort ein Back-Up deines Blogs an, wenn du das bisher noch nicht getan hast.

Für welche Art hast du dich entschieden und warum?