Viele stellen sich Affiliate-Marketing als DAS Monetarisierungskonzept schlechthin vor.

Ja, damit kannst du auch wirklich gut als Blogger Geld verdienen.

Aber nur, wenn du es auch richtig angehst!

Es gibt wie bei jeder Monetarisierung viele Tücken und Fehlerquellen und einfach nur ein paar Links einzubauen bringt gar nichts.

Zunächst einmal für alle Blogger Newbies: Was ist Affiliate eigentlich?

Affiliate-Marketing bedeutet, dass du für jemanden ein Produkt anbietest, bewirbst oder erwähnst und beim erfolgreichen Verkauf davon, eine Provision für deine Empfehlung, also einen Anteil des Gewinns erhältst.

Das können ein paar Prozent der Einnahme, ein fester Betrag oder sogar die Hälfte des Preises sein. Je nach Wert des Produktes, kann das also eine kräftige Einnahmequelle für dich werden.

Eine entscheidender Punkt, den dabei viele übersehen ist allerdings folgender:

Affiliate-Marketing ist nicht die Einbindung eines Links auf deinem Blog und der Aufforderung „Kauf das!“.

Affiliate-Marketing funktioniert nur dann, wenn du zuvor Vertrauen aufgebaut hast!

Deine Leser werden nur dann auf deine „Kauf das!“ Aufforderung hören, wenn sie dir vertrauen, dass du sie weder als Geldquelle nutzt, noch ihnen etwas andrehen willst, was weder dir noch ihnen wirklich nutzt.

Wie also kannst du erfolgreich mit Affiliate als Blogger Geld verdienen?

Um mit Affiliate-Marketing als Blogger Geld verdienen zu können, braucht es drei entscheidende Bausteine:

Der Aufbau von Vertrauen

Immer wieder lesen wir, dass neue Blogger so schnell wie möglich Geld verdienen möchten und daher schon direkt Affiliate Links einbauen oder bereits wenige Monate nach dem Start.

Sie glauben, allein dass ein Link auf Amazon hinweist, wird ihnen schon Geld einbringen. Vielleicht glaubst auch du das?

Lass dir also gesagt sein: Damit wirst du vielleicht gleich Geld verdienen, aber mehr als 20-50€ im Monat werden dabei vermutlich nicht herausspringen.

Wenn du wirklich möchtest, dass Affiliate-Marketing Einnahmen zu einer starken Konstante werden, solltest du langfristiger denken.

Verwende deine ersten Monate als Blogger darauf Vertrauen zu deinen Lesern aufzubauen.

Mach sie zu deinen Fans!

Wie?

Sei authentisch.
Überschütte sie mit Mehrwert.
Veröffentliche einen hilfreichen Artikel nach dem anderen.
Beantworte ihre Kommentare.
Ausführlich und mit hilfreichen Tipps.
Ebenso wie jede einzelne E-Mail die du bekommst.

Werde der Held oder die Heldin in ihrem Leben!

Denn erst dann werden sie dir auch glauben, dass du ihr Wohlergehen im Hinterkopf hast, wenn du ihnen zu einem Kauf rätst.

Jeder der glaubt, er könnte diesen Prozess überspringen, wird niemals wirklich viel Erfolg mit Affiliate-Programmen haben.

Das richtige Affiliate-Programm

Zunächst einmal solltest du eine goldene Regel für jede Teilnahme an Affilate-Programmen befolgen:

Wähle und bewirb nur Produkte, die auch wirklich gut zu deiner Nische passen!

Budget Backpacker ≠ Luxus Hotels

Fitness & Lifestyle ≠ Hochleistungssport Equipment

Kochen & Rezepte ≠ Fertigprodukte

Selbstverständlich könntest du in diesen Nischen für diese Produkte werben. Aber ist das wirklich das, was du vermitteln möchtest? Wo hinter du stehst? Was deine Leser wirklich bereichern würde? Oder nur dich?

Wenn du als Blogger Geld verdienen willst, solltest du deine Leser nicht mit billigen Verkaufsstrategien verscheuchen.

Vergiss nicht, dass du mit jedem Produkt, das du bewirbst, auch indirekt deine Glaubwürdigkeit kommunizierst. Und deine Glaubwürdigkeit ist das wertvollste, dass du besitzt.

Wenn du also ein Affiliate-Programm auswählst, wähl es nach der Kompatibilität seiner Produkte aus.

Natürlich ist Amazon unbestreitbar das größte und daher einfachste Tool um Affiliate-Marketing Einnahmen zu generieren.

Du brauchst allerdings trotzdem viele Verkäufe um wirklich viel Geld damit zu verdienen. Was wiederum bedeutet: Du brauchst eine verdammt große Reichweite.

Überleg dir also eher mal, welchem Affiliate-Programm du beitreten könntest, dessen Anteile 30% oder mehr betragen und konzentriere dich auf wenige, ausgesuchte Produkte, statt für alles und nichts zu werben.

Gibt es jemanden in deiner Nische, der ein Buch geschrieben und ein Affiliate Programm anbietet?

Kauf das Buch, lies es und pitch den Autor darum ein Affiliate werden zu können. Aber richtig!

Gibt es Online-Kurse, digitale Info-Produkte oder echte Produkte anderer Blogger, die du bewerben könntest?

(Wie zum Beispiel den Blog-Camp Onlinekurs oder Connis neues eBook)

Denk auch hier einmal kreativ. Vielleicht kannst du ja auch exklusive Affiliate Vereinbarungen mit jemandem treffen, der perfekt zu deiner Nische passt. Fragen kostet nichts.

Die richtige Promo

Wie wir also nun erkannt haben: Alleine einem Affiliate-Programm beigetreten und seine Links eingebaut zu haben, wird dir nicht dabei helfen, als Blogger Geld verdienen zu können.

Jetzt geht die Arbeit erst wirklich los!

Setz dich nicht hin und warte darauf, dass jemand auf den Artikel stolpert.

Zieh die Menschen an und sag ihnen, worauf sie schauen sollen.

Gute Techniken um deine Affiliate-Links in Artikeln einzubinden sind zum Beispiel…

  • Den Ersteller des Produktes in einem Interview darzustellen (Der Erfolgsautor X teilt seine Geheimnisse)
  • Eine ausführliche, ehrliche Rezension eines Produktes mit eigenen Fotos zu erstellen (Warum mir X beim Problem Y geholfen hat)
  • Das Produkt in einer Empfehlungsreihe einzubinden (3 Dinge, die mir geholfen haben X zu erreichen)
  • Erstelle Produktlisten (Die Top 10 Rucksäcke, die du in Erwägung ziehen solltest)
  • Nutze einen Affiliate Onlineshop, der dir hilft mit SEO Optimierten Produkten zu punkten!

Aber auch danach solltest du diese Artikel nicht in deinem Archiv versauern lassen.

Gute Techniken um Affiliate-Artikel zu bewerben sind zum Beispiel…

  • Versende einen Newsletter und erwähne deinen Artikel darin (Mach ihn nicht zur Verkaufsbroschüre und lass es nicht der einzige Newsletter sein, den du je raus geschickt hast)
  • Verteile ihn immer mal wieder in regelmäßigen Abständen auf deinen Social Media Kanälen („Warum ich X immer noch genial finde, ist…“)
  • Binde ihn immer wieder in neueren Artikeln als Inbound-Link ein

Werde dabei nicht spamig. Achte darauf ihn natürlich einzubinden und mit Hintergrund.

Ein Tipp dazu noch am Rande:

Nutz einen Dienst wie bit.ly oder ähnliche, die deinen Link kürzen oder nutz das Plugin Pretty Link um den Link optisch zu verschönern. Affiliate Links sehen selten hübsch aus und unwissende Internet-Surfer schreckt ein solcher Link vielleicht ab.

Die wertvollste Einbindung die du allerdings nutzen kannst, ist im direkten Kontakt mit deinen Lesern!

Jemand fragt dich in Kommentaren oder E-Mails, wie du dieses oder jenes Problem gelöst hast?

Verweise auf das Produkt oder noch besser, auf den Artikel in dem du es ausführlich beschreibst.

Erklär offen und ehrlich, WARUM du so überzeugt davon bist. (Ein Grund mehr nur Produkte zu bewerben hinter denen du wirklich stehst.)

Aber heb das Produkt nicht in den Himmel. Wenn es Haken gibt, dann benenn sie. Deine Leser können dann selbst bestimmen, ob sie für sie ausschlaggebend sind oder nicht.
Das war nun ein grober Umriss unseres Wissens zu Affiliate, intensiv gehen wir darauf im Onlinekurs ein! Falls du also schon im Onlinekurs angemeldet bist: Unbedingt das Kapitel zu Monetarisierung noch einmal gründlich durcharbeiten.

Und falls du noch nicht angemeldet bist: Es wird Zeit! Los, steig ein!

Hast du noch andere Probleme oder Fragen zum Affiliate?
Rein damit in die Kommentare!