Du hast deinen Blog-Lauch gemeistert und bist voller Tatendrang.

Aus dir sprudeln die Ideen und du könntest jeden Tag einen Post veröffentlichen, kommentierst fleißig und bist auf deine Social Media Kanälen total aktiv.

Das ist ein wunderbares Gefühl und du bist voller Energie!

 

Irgendwann sind die spannenden Wochen deiner Anfangseuphorie leider vorüber. Vielleicht steckst du selbst auch gerade in der Phase ohne Motivation.

Du hast die hochgesteckten Ziele noch nicht erreicht und noch keine tausende Follower besuchen deinen Blog.

Da kann es leicht passieren, dass die Motivation zu sinken beginnt.

 

Dann ist es wichtig zu wissen, wie man sich selbst austrickst!

Lass dich von einer Motivationsflaute nicht entmutigen, denn auch die erfahrensten Blogger haben immer wieder mal ein kreatives Tief.

Sie sind aber deswegen erfolgreich, weil sie wissen, wie man mit fehlender Motivation umgeht und wie man wieder zu neuer Power kommt.

Also nicht aufgeben!

Denn wenn du aufgibst wirst du dein Ziel nie erreichen – so einfach ist das.

Falls es mit deiner Motivation auch einmal nicht so klappen sollte, geben wir dir 5 Tipps an die Hand, die dir helfen am Ball zu bleiben.

 

5 Tipps, wie du die Motivation für deinen Blog behältst

 

1. Gewöhne dir eine Schreib-Routine an!

Wie oft verschiebt man einen Blogpost, weil man irgendwie nicht in Stimmung ist sich an den Schreibtisch zu setzen? Wie oft gibt es was Wichtiges zu erledigen? Ausreden kannst du viele finden.

Wenn es dein Ziel ist ein erfolgreicher oder gar professioneller Blogger zu werden, dann heißt das PROFESSIONELL zu arbeiten.

Profi-Autoren, deren Job es ist, täglich zu schreiben, legen sich auch eine Routine zu.

Das solltest du auch tun, schließlich ist Bloggen nun Teil deines ‚Arbeitsalltags‘ – vielleicht musst du nicht jeden Tag schreiben, aber regelmäßig und ohne Ausflüchte!

Du solltest dir also einen Redaktionsplan erstellen. Dafür gibt es viele hilfreiche Tools im Netz oder du installierst dir das entsprechend WordPress Plug-In Editorial Calendar.

Bevor du in die Details gehst überlegst du dir, wie du am liebsten Schreiben möchtest:

  • Wie viel Zeit kannst du realistisch in deinen Blog investieren? Es heißt so schön, dass Bloggen einem Marathon gleicht und nicht einem Sprint. Teile deine Zeit also für eine lange Dauer ein und verpulvere deine Energie nicht gleich zu Beginn.
  • Zu welcher Tageszeit kannst du am besten Schreiben? Probiere dich aus. Die meisten sind morgens am produktivsten, jedoch tendieren viele ihre Aufgaben aufzuschieben bis dann abends anders wichtiger wird.
  • Finde heraus wo du am effektivsten Schreiben kannst? Jeder ist da anders. Manch einer braucht Oropax und eine abgeschlossene Kammer, ein anderer fühlt sich in Cafés oder Co-Working Spaces wohler, wo er von anderen Freelancern motiviert wird.

Wenn du diese Dinge geklärt hast, dann bastle dir deinen Wochenplan und halte dich dran.

 

2. Belohne dich selbst!

Weißt du noch weshalb du mit dem Bloggen begonnen hast?

Weil du es wichtig findest und weil es dir Freude bereitet und weil Blogger zu sein rockt!

Denke an die Anfangstage zurück und an die Ziele, die du mit deinem Blogprojekt erreich wolltest –  versuche dieses Feuer wieder zu entfachen.

Auch wenn es mal nicht so läuft, erinnere dich selbst daran, was du alles geschafft hast.

Du hast viel erreicht, du solltest dir was gönnen.

Setze dir Meilensteine und belohne dich nach jedem kleinen Erfolg.

Vergiss nicht: du bist zwar dein eigener Boss, aber genauso dein eigener Angestellter. Je wohler sich der Angestellte fühlt, desto motivierter ist er auch zu arbeiten.

 

3. Schreib deinem Lieblingsblogger!

Das hört sich vielleicht komisch an, vor allem wenn ihr noch nie Kontakt hattet und du deinen Lieblingsblogger wie eine Star verehrst.

Aber tu es einfach!

Schreib eine höfliche E-Mail in der du erklärst wer du bist und wo es hakt (missbrauche den Blogger aber nicht als deinen persönlichen Therapeuten).  Sicherlich wirst du eine Antwort bekommen, denn ihm wird es mehr als einmal genauso gegangen sein.

Ein paar Worte der Ermutigung von jemandem, den du bewunderst wirken Wunder und können alle Blockaden auf einmal verschwinden lassen.

 

4. Besorg die eine neue App oder ein neues Plug-In!

Seien wir ehrlich, wir sind doch alle Spielkinder und wollen dauernd etwas Neues!

Warum nicht mal eine neues Plug-In für deine WordPress-Seite?

Täglich kreieren Entwickler die tollsten kleinen Helfer, die das Bloggerleben schöner machen.

Browse durch die Datenbanken, lese Bewertungen und dann probiere nach Herzenslust aus.

Dein Blog ist schon am Rande der Auslastung, weil du schon alle möglichen Plug-Ins installiert hast?

Wie wäre es denn dann mit einer neuen Foto-App mit der du neues Bildmaterial für deinen Blog bearbeiten kannst? Oder noch besser eine Anwendung, die dir deine Produktivität steigern hilft.

 

5. Denke an deine Leser!

Hast du deinen Blog nicht begonnen, um anderen hilfreiche Informationen zu geben?

Dann hör nicht damit auf! Deine Leser zählen auf dich!

Auch wenn du keine tausend Follower hast, so doch ein paar die deine Inhalte lesen und lieben.

Ihnen ist wichtig was du zu sagen hast und du hast eine Verantwortung übernommen, als du angefangen hast zu bloggen.

Vielleicht sitzt an einem der Bildschirme ein neuer angehender Blogger, der wegen dir überhaupt erst darüber nachdenkt auch einen Blog zu starten!

Stell dir diesen idealen Leser vor, wenn du einen Post schreibst – so als ob du dich direkt an ihn wendest.

Es kann auch helfen tatsächlich direkt zu antworten. Indem du in einem Artikel auf einen Kommentar eingehst, weißt du, dass du auf jeden Fall für diese Person etwas Wichtiges geschrieben hast.

Das ist das Schöne am Bloggen: Je mehr hilfreiche, inspirierende und motivierende Inhalte du schaffst, desto mehr Leser wirst du haben, die dich wiederum inspirieren und motivieren!

 

Fazit:

Lass dich nicht von einer Tiefphase demotivieren. Wir haben sie alle. Ich kenne keinen Blogger, der nicht hier und da mal am unteren Rande der Motivation unterwegs ist.

Erinnere dich an die Ziele und Wünsche, die du als Anfänger hattest.

Ziehe Bilanz und belohne dich für Erfolge.
Manchmal reicht es schon den Blickwinkel zu ändern und sich in die Leser hinein zu versetzen, um neue Energie zu schöpfen.

Und dann mach dir einen Plan, setzt dich an deinen Lieblingsspot und schreibe den sensationellsten Post deines Lebens!

 

Geht es dir auch manchmal so? Welche Strategien hast du, um motiviert zu bleiben? Teile deine Erfahrungen mit uns!